Dieser Begriff wird im Marketing als die Anzahl der Wiederholungen der Werbebotschaft oder Marketingkommunikationbezeichnet, die die Zielgruppe während eines bestimmten Zeitraums sieht oder hört. Es ist ein wichtiger Faktor für die Effektivität einer Werbekampagne. Die richtige Frequenz ist entscheidend, um ein Gleichgewicht zwischen der effektiven Reichweite der Werbung und der Vermeidung negativer Reaktionen der Verbraucher zu halten.

Die Frequenz wird normalerweise im Rahmen von:

  • Werbeplanung gemessen – sie bestimmt, wie oft die Werbung im Rahmen der Werbekampagne angezeigt wird.
  • Kampagnenoptimierung – eine hohe Frequenz kann dazu führen, dass Verbraucher die Werbung ignorieren oder "überlastet" von der Werbung werden. Während eine niedrige Frequenz dazu führen kann, dass Verbraucher die Werbung nicht bemerken oder sich nicht merken.

Auswahl der Formate:

  • Fernsehen und Radio - Werbetreibende streben eine optimale Anzahl von Anzeigenimpressionen pro Woche an.
  • Soziale Medien - auf Plattformen wie Facebook, Instagram oder YouTube können Sie die Frequenz der Anzeigenimpressionen einstellen. So vermeiden Sie eine zu hohe Belastung der Zielgruppe. Sie halten sich ein hohes Engagement.
  • E-Mails - wir dürfen die Kunden nicht mit einer Überflutung von Nachrichten überlasten. Die Frequenz sollte je nach Art des Angebots oder Produkts angepasst werden.

Frequenzmodelle im Marketing:

  • Modell der Antwortkurve - dieses Modell zeigt, dass die Effektivität der Kampagne mit der Anzahl der Anzeigenimpressionen steigt. Nach einem bestimmten Punkt beginnt sie zu sinken. Bei Werbung für Produkte wie Kleidung kann die optimale Anzahl von Impressionen 4-5 betragen. Für Produkte mit hohem Wert kann es mehr Impressionen erfordern.
  • Modell der Werbemüdigkeit - dieser Zustand führt zu einem Verlust des Interesses oder sogar zu einer negativen Reaktion. Der genannte Effekt ist im digitalen Marketing verbreitet, wo Algorithmen dem Nutzer immer wieder dieselbe Werbung zeigen können.